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Elternzeitreise II Part 4

Die Gastfreundschaft genossen wir einige Tage. An einem der Tage starteten wir einen Ausflug in eine Poolbar. Eine Bar mit mehren Pools, Sachen gibts. Hatten wir bisher auch noch nicht gesehen ­čśÇ LINK

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Nach ein paar sehr windigen N├Ąchten wurde es mal wieder Zeit weiter zu ziehen, trotzdem stand in der N├Ąhe noch ein Besuch in einem gro├čen Outletcenter an, das McArthurGlen Athens. Ein rie├čiges Einkaufszentrum mit sehr vielen verschiedenen L├Ąden. Auch hier gab es einen Jumbo-Markt, aber kein Vergleich zu dem zuvor gesehenen. Wir hatten es mit M├╝h und Not geschafft in 2-3 Stunden alles zu sehen, was es dort gibt. Teilweise brauchbare, wie aber auch sinnfreie Sachen. Ein rie├čen Nippes-Markt! Auch hier haben wir noch das ein oder andere g├╝nstige und auch praktische Gadget f├╝r unseren Biberbus gefunden.

Danach ging es wieder zur├╝ck Richtung Patras, n├Ąchstes Ziel auf der Liste war eine Halbinsel die wir auch auf unserer Hochzeitsreise schon besucht haben -> Lefkada.

Auf dem Weg hatten wir noch mindestens einen Stop angedacht. Dadurch dass der Kleine sehr gut geschlafen hat sind wir die 260km bis Patras super vorangekommen.
├ťber Park4Night haben wir einen super Stellplatz gefunden, zwar im Dunkeln aber sehr ruhig und mit super Ausblick aufs Meer und auf Patras.

Aussicht vom Stellplatz

Eigentliches Ziel auf Lefkas war der Campingplatz Vassiliki Beach. Nach telefonischer Absprache am Voraben sollten wir noch bis zum n├Ąchsten Tag Mittags warten und nochmal nachfragen ob noch ein Stellplatz frei wird f├╝r uns.

Somit musste ein Zwischenziel auf die Route. Dieses war auch schnell gefunden. Gialos Beach auf Lefkas.
Laut Park4Night auch ein Stellplatz zum schlafen, falls der Campingplatz kein Platz f├╝r uns hat.
Aber die Abfahrt hatte es in sich und der Biberbus hatte kr├Ąftig zu schaffen. 3km Serpentinen und steil den Berg runter.
Am Ziel angekommen brauchten unsere Bremsen erstmal eine Erholung und Abk├╝hlung.
Daf├╝r lockte uns ein wundersch├Âner Strand mit bezauberndem Wasser. Somit ab in die Badeklamotten und rein ins k├╝hle Nass.

Nach der Erfrischung und zur├╝ck am Bus war uns klar, hier die Nacht verbringen, so sch├Ân es an dem Fleckchen auch ist, ging nicht. Sonne Sonne Sonne!
Zum Gl├╝ck hatte Jannis in der Zwischenzeit beim Campingplatz Vassiliki Beach einen sch├Ânen schattigen Platz f├╝r uns organisiert. Also rein in den Bus und 3km steil im 1.Gang den Berg hochgequ├Ąlt und ab Richtung Vassiliki Beach.

Dort angekommen erwartete uns ein sch├Âner schattiger Platz f├╝r unsere zwei Busse. Gegen├╝berliegend die Taverne mit samt Preisschild und Speisekarte.

 

Wie auch vor zwei Jahren zeigte sich das kleine Vassiliki am Ende von Lefkas mit vielen gem├╝tlichen L├Ądchen. Einfach ein sch├Ânes kleines Hafendorf.

Leider war der Strand nicht mehr ganz so sch├Ân wie vor zwei Jahren. Dennoch war das Wasser eine gute Erfrischung.

Nach entspannten N├Ąchten in Vassiliki Beach machten wir uns auf den Weg von Lefkada runter und weiter die K├╝ste hoch. Montags wollten wir uns mit Jannis und Natalie auf einem Stellplatz wiedersehen. (Es war Samstag)

Den n├Ąchsten Ziwschstopp fand Lea im Internet. Der Parkplatz der Mango Beach Bar ein kleines St├╝ck ├╝berhalb von Preveza.┬á
Bei Ankunft empfieng uns ein wundersch├Âner ruhiger Strand, kaum Leute, da die alle vorne in der Beach Bar waren. Und da es Samstag Abend war, waren die Leute bis 6 Uhr morgens mit samt lauter Musik da, was uns eine unruhige Nacht bescherte.

Am n├Ąchsten Morgen ging es direkt weiter, Ziel war der Nissos Club an dem wir Jannis, Natalie und Neoklis trafen um gemeinsam zu einer Bucht Namens Kerenza zu fahren. Eine sogenannte Schweinebauchbucht, an der viele Freisteher sind und auch viele Bekannte von Jannis schon seit Jahren stehen.

Dort verbrachten wir einen sch├Ânen Tag und gingen abends noch gem├╝tlich Essen.

Anschlie├čend ging es mit unseren zwei Bussen wieder zum Nissos Club, wo wir unter gro├čen Olivenb├Ąumen sch├Ân schattige Pl├Ątze f├╝r uns gefunden haben. In Wurfn├Ąhe zum Strand und mit einer leckeren Taverne.
Hierbei handelte es sich nicht um einen Campingplatz sondern um einen Stellplatz, auf dem man, nach Nachfrage beim Besitzer, 1-X N├Ąchte bleiben darf.

 

 

 

 

 

Bei einem Ausflug nach Preveza fanden wir ein Super Lokal mit dem bisher besten Gyros-Pita auf unserer Reise!
Wie man auf dem Bild sieht war es eine etwas gr├Â├čere Portion ­čÖé

Preveza ist eine kleine sch├Âne Stadt auf dem Festland. Dort sind wir nat├╝rlich auch ein bisschen durchgebummelt.

Leider mussten wir am ersten Tag am Nissos Club feststellen, dass unsere Aufbaubatterie den Geist aufgegeben hat. Da es auf dem Stellplatz nat├╝rlich kein Strom gibt und wir nicht nachts mit Solar die K├╝hlbox betreiben k├Ânnen blieb uns nicht viel anderes ├╝brig also bald einen Campingplatz anzufahren. 16┬░C in der K├╝hlbox sind auch wenn man Babynahrung dabei hat nicht unbedingt vorteilhaft.

Auf dem Weg zum Campingplatz Nautilos fuhren wir in Parga auf einen kleinen Stadtbummel vorbei.

Letztes Ziel der Reise war wie vor zwei Jahren auch der Campingplatz Nautilos kurz vor Igoumenitsa.

Hier konnten wir den selben Stellplatz wie vor zwei Jahren ergattern. Unten ein kleiner Vergleich.

2017
2019

Hier haben wir dann die letzten 3 N├Ąchte verbracht, bevor Montag auf Dienstag Nacht um 01:30 die F├Ąhre nach Ancona ging.

Nach 4 wundersch├Ânen Wochen in Griechenland hie├č es am 27.08 Schiff Ahoi die F├Ąhre kommt. Nat├╝rlich kam sie zu sp├Ąt, aber diesmal nur 1,5 Stunden.

Nach dem Einchecken kam die Ern├╝chterung, man hatte uns die falschen Zimmerkarten gegeben, als wir auf dem Hinweg in Ancona eingecheckt haben. Somit ging es nachts um 3 los die Rezeption zu suchen um endlich unseren Schlafplatz in Anspruch nehmen zu k├Ânnen.
Der gute Mann an der Rezeption wusste schon Bescheid und gab uns die passenden Tickets.Nach ├ľffnen der Kabinent├╝r waren wir sehr erfreut, dass wir durch die Umst├Ąnde nun eine Kabine mit Fenster haben. Auch mal eine Erfahrung, da wir sonst immer nur die Innenkabine buchen.

Gegen 19:00 lief die F├Ąhre in Ancona im Hafen ein und das gro├če Warten aufs Abladen began. Da wir noch in Griechenland unseren Tank voll gemacht hatten ging es direkt auf die Autobahn Richtung Heimat! Nach 5 Wochen auf der Stra├če will man auch einfach mal Heim.

 

 

 

 

 

960km standen auf dem Navi, die wir in guten 11 Stunden abgefahren sind. Zwei geplante Tank und Ess-Stops und ein ungeplanter K├╝hlwasserstop nach dem Gotthardtunnel brachten uns auf eine Ankunftszeit von 07:19 Zuhause.

Nach 5 Wochen, 3444,4km, ettlichen Tankstops und einer halben Panne sind wir um viele Eindr├╝cke und auch Erfarungen reicher wieder in der Heimat angekommen. Es war eine wundersch├Âne unvergessliche Zeit, eine super Elternzeit um immer nahe bei unserem Kleinen zu sein.

Jetzt geht der Arbeitsalltag wieder los. Es stehen einige kleine und vllt. auch gr├Â├čere ├änderungen am Biberbus an. Wir halten euch nat├╝rlich hier auf dem Laufenden!

Vielen Dank f├╝rs Lesen und ganz liebe Gr├╝├če von

Lea, Lion und Leo!

Wieder Zuhause angekommen