Griechenland 2017

Abfahrt richtung S├╝den

Und weiter gehts ­čÖé Sonntag nach der Hochzeit alles aufger├Ąumt, ausgepackt und den kleinen Bus beladen….Noch eine Kleinigkeit Montag morgen erledigen und ab geht die Post. Punkt 8:30 st├╝rmt Lea das B├╝rgerb├╝ro um nun mit vollem stolz ihren neuen Ausweis mit neuem Nachnamen tragen zu k├Ânnen ­čÖé Lea Elena Biber ­čÖé Nun hochoffiziell Herr und Frau Biber.

Los gehts Richtung Venedig:

Dort angekommen haben wir einen mega Platz, 4 Minuten von der F├Ąhre, gefunden und einen supersch├Ânen Stellplatz direkt am Meer ausgesucht und unser Lager aufgeschlagen.

Am n├Ąchsten Tag konnten wir vom Campingplatz aus direkt mit der F├Ąhre 20 Minuten nach Venedig fahren und uns Venedig anschauen.

Es ist echt eine wundersch├Âne Stadt und ein Besuch wert. Man verl├Ąuft sich auch ├Âfters mal aber mit Hilfe von Stadtpl├Ąnen oder Google Maps findet man auch den Weg zur├╝ck zur F├Ąhre.
Dann ging das packen auch schon wieder los. Die gro├če F├Ąhre von Venedig nach Igoumenitsa stand schon neben dem Campingplatz in den Startl├Âchern und wartete aufs Beladen am 09.08.2017. Wir sollten um 10:00 dort sein um bei der Abfahrt um 12:00 schon an Ort und Stelle zu stehen. Es ist ein komisches Gef├╝hl das erste mal mit dem Auto / Bus auf so eine F├Ąhre zu fahren.

Eingeparkt, F├Ąhrentasche rausger├Ąumt und abgeschlossen. Da stand er nun und wartete auf den Start. Ganz alleine, seine erste F├Ąhrenfahrt.
Wir haben haben unsere Kabine bezogen und uns die F├Ąhre angeschaut. Erstmal ein Frappe auf dem Deck trinken und dem ablegen zuschauen ­čÖé

Das letzte Bild zeigt unseren Campingplatz in Venedig (Camping Fusina Venecia). Wir hatten noch sehr Gl├╝ck, ein Tag nach unserer Abfahrt hat ein tornadoartiger Sturm die K├╝ste von Venedig heimgesucht und einige Campingpl├Ątze sehr in Mitleidenschaft gezogen.

jamas!!

Weiter gehts in Text und Bild.

Nach guten 26 Stunden konnte die F├Ąhre im Hafen von Igoumenitsa (Igouschnitzaaa) anlegen. Nachdem die ersten LKWs die Ladeluke f├╝r die obenstehenden PKWs frei gemacht hattten ging es Meter f├╝r Meter vorw├Ąrts, Auto f├╝r Auto konnte die F├Ąhre verlassen. Nach kurzer Zeit waren auch wir an der Reihe und starteten die Rampe runter und blickten vorw├Ąrts auf einen strahlend blauen Himmel und einen wundersch├Ânen Urlaub.

Nach ein paar Meter war die erste M├Âglichkeit gegeben anzuhalten und das Meer zu bewundern. Lea konnte es sich nicht nehmen lassen direkt die F├╝├če rein zu h├Ąngen ­čÖé
Zus├Ątzlich kann man auf den Bildern sehen, dass der kleine Bus nun mit einer Solarzelle auf seinem Dachtr├Ąger unterwegs ist, damit wir auch mal frei stehen k├Ânnen und trotzdem Strom f├╝r K├╝hlschrank oder Licht haben. (100W / 10A Laderegler, http://www.bau-tech.shop/)

Schon im vorraus hatte ich nach ein paar sch├Ânen Campingpl├Ątzen in der N├Ąhe von Igoumenitsa geschaut und auch auf einer Landzunge einen sehr sch├Ânen Platz gefunden.
Dort haben wir dann erstmal unser Lager aufgeschlagen, die Strandt├╝cher ausgebreitet und den wundersch├Ânen Sandstrand genossen.
Camping Drepanos Igoumenitsa

Aber auch dort hielt es uns nicht lange, noch kurz einkaufen gehen, Bus packen und Abfahrt ins n├Ąchste Abenteuer ­čÖé Von unseren Freunden Ioannis, Nathalie und Neoklis wurde uns ein sehr sch├Âner, verstecker Stehplatz offeriert, den wir nat├╝rlich sehen mussten. Also Abfahrt in Richtung Parga, dann Freunde von ihnen dort Kontaktiert und diese Beschreibung erhalten:
“E55 Richtung Preveza, hinter Amoudia links Richtung Kanalaki / Valanidorachi. Direkt wieder links und dann immer Richtung Odyseus Bay. Hinter Tanke erste Links und immer geradeaus”
┬áH├Ârte sich mal verst├Ąndlich an, Ende vom Lied seht ihr hier:

Nach kurzer R├╝cksprache und einem Standort ├╝ber das Handy, fanden wir auch auch den Richtigen weg und die sch├Ân gelegene┬áBucht “Kerenza”. Ein kurzer Rundgang und einer Absprache ├╝ber Stellplatz und die Bucht folgte das n├Ąchste Abenteuer. Da die Pl├Ątze direkt am Strand sind, gibts nat├╝rlich auch nur Sand ­čśÇ Des is nat├╝rlich nix f├╝r unseren kleinen Bus und promt standen wir da, weder vor, noch zur├╝ck. Sch├Ân im Sand. Ein Gl├╝ck sind die meisten Camper dort Allradler und konnten uns mit unserem Abschleppseil aus der Misere befreien und auf einen festen Untergrund ziehen. Vielen Dank nochmal an Udo!!

Hier noch der Standort:
https://goo.gl/maps/azCqnD3eYFz

Befestigt und ausgepackt konnten wir noch ein wenig die Bucht erkunden und uns gem├╝tlich was kochen. Es ist wirklich ein sehr sch├Ânes Fleckchen Erde an dem wir da gelandet sind.

Und ab in die n├Ąchste Runde des Blogs.
Nach einer sch├Ânen luftigen Nacht in Kerenza haben wir mal wieder die Sachen gepackt, Bus einger├Ąumt und uns auf den Weg ins n├Ąchste Abenteuer gemacht.Mittlerweile klappt es echt gut mit einpacken und wir sind in k├╝rzester Zeit abfahrtsbereit. Mann und Frau wissen wo sie hinlangen m├╝ssen, alles hat seinen Platz und kommt auch genau da wieder hin. (Meistens -> “Warum is des und des da und da?”)Also los Richtung Bucht Lichnos und den Campingplatz mit Hotelanlage “Enjoy Lychnos Bay”

Dort haben wir erstmal unser Lager aufgeschlagen und haben das erste mal W├Ąsche gewaschen. Sieht man es?

Nachdem die wichtigen Dinge des Lebens erledigt waren….Halt eins fehlt noch. Sehr wichtig!!! Darf ich vorstellen: Ferdinant!

Nachdem der kleine mit Luft bef├╝llt war, haben wir uns auf den Weg zum Strand gemacht und den Ausblick genossen.

Von der sch├Ânen Lichnos Bucht ist es nicht sehr weit bis zur sch├Ânen Stadt Parga. Laut Reisef├╝hrer eine der sch├Ânsten St├Ądte an der Westk├╝ste. Wie gut dass von der Bucht aus ein Wassertaxi bis nach Parga f├Ąhrt.
Wir standen nat├╝rlich in unserer deutschen P├╝nktlichkeit 10:10 am Steg und wollten einsteigen. Aber die griechische Gem├╝tlichkeit macht einem da schnell einen Strich durch die Rechnung. Um 10:25 trudelte dann langsam ein alter Kapit├Ąn mit seinem kleinen Kutter ein. Was uns wunderte, wir waren die Einzigsten, anscheinend war der Rest der Menschen nicht so fr├╝h aufgestanden. Nach ein wenig Murren und Diskussion nahm er uns nat├╝rlich auch zu 2. mit ­čÖé

Hier ist es, das kleine St├Ądchen Parga, wirklich gem├╝tlich, zwar sehr touristisch aber sehr sch├Ân gelegen und mit typisch Griechischen Einkaufsm├Âglichkeiten.

Noch schnell ein Eis vor der R├╝ckfahrt und weiter gehts ­čÖé

Und zur├╝ck mit dem selben Kapit├Ąn richtung Campingplatz

Das war der erste Campingplatz an dem wir zwei N├Ąchte standen. Der Platz hatte drei Vorteile, den perfekten Strand, das Bootstaxi nach Parga und die Hanglage die einen k├╝hlen Wind durch unseren Bus sausen lie├č.
Leider hatte er auch negative Aspekte, nur kaltes Wasser, nicht wirklich sauber und sehr laut…Italiener und ihr Temprament, Nachts um 2 muss man auch unbedingt das Wohnmobil umparken und den Wassertank f├╝llen.

Der n├Ąchste Zielort lag auf einer Halbinsel, Lefkas, ├╝ber ein kleines St├╝ck Stra├če erreichbar, rechts Meer, links Meer und nat├╝rlich Stau, da viele dort hin wollten. Am selben Tag haben wir auf dem Campingplatz Lichnos erfahren, dass am 15.08 Feiertag in Griechenland ist und deswegen ├╝berall die H├Âlle los ist.

Einer darf nat├╝rlich luftgef├╝llt nicht fehlen ­čÖé

Angekommen am Ziel – Vassiliki Beach in Vassiliki, an der Spitze von Lefkas.
Begr├╝├čt wird man durch eine kleine Palmenoase mitten im St├Ądtchen. Wir hatten Gl├╝ck und konnten den letzten freien Platz auf dem Campingplatz ergattern. Er liegt zwar zentral zwischen Rezeption und Taverne, aber ist durch B├Ąume und die Palmen relativ schattig.
Vordach verspannt, St├╝hle raus, Badesachen an und erstmal den Strand erkunden.
Eine kurze Erfrischung im glasklaren Meer wirkt Wunder, ab unter die Dusche, das Salz runterwaschen und los geht es in die Stadt, Gerhard war schonmal hier und berichtete ├╝ber ein kleines wundersch├Ânes Hafenst├Ądchen mit super Restaurants.

Erstmal erkundet, Restaurant ausgew├Ąhlt und sehr lecker gegessen ­čÖé

Heute haben wir einen anstregenden Tag hinter uns gebracht. Wir sind morgends aufgestanden, haben gefr├╝hst├╝ckt und einen Kaffee getrunken und sind danach zum Strand. Fertig ­čÖé Gut, Abendessen noch und nat├╝rlich wichtig! Blog schreiben ­čÖé

Ein frisch gepresster Orangensaft muss auch sein!

Ferdi darf nicht fehlen.

F├╝r morgen haben wir eine Rollertour auf Lefkas geplant um uns die Insel etwas genauer anzuschauen. Der Platz hier gef├Ąllt uns so gut, dass wir ├╝berlegen noch 1-2 Tage l├Ąnger hier zu stehen.
Wir werden berichten.

Schon l├Ąnger hatten wir die Idee uns einen Roller zu mieten um die Insel zu erkunden. Gesagt getan, 20ÔéČ f├╝r einen Tag, kann man mal machen ­čÖé

Schwieger- / -Papi gab uns als erfahrener Griechenlandtourist den Tipp, wir sollen uns doch mal in der N├Ąhe den Ort “Porto Katsiki” anschauen, soll ganz “sch├Ân” sein.

Also ab durch die Berge mit unserem flotten Rollerchen und pl├Âtzlich empf├Ąngt uns ein atemberaubender Anblick. Ein Strand wie man ihn nur von Postkarten aus der Karibik kennt. Es war der Hammer, wir waren beide erstaunt wie wundersch├Ân dieser Strand doch ist.

T├╝rkies-blaues Meer, Kieselsteinstrand und eine traumhaftsch├Âne Bucht.Wir waren zum Gl├╝ck noch recht fr├╝h dran und mussten nat├╝rlich auch hier das k├╝hle Nass testen. Es war wirklich einer der sch├Ânsten Str├Ąnde die wir je gesehen haben. Nach kurzer Zeit wurde es aber immer voller, bis auch dann ein Touristenschiff nach dem anderen aufkreuzte und die Massen an Menschen, die nicht mit dem Auto gekommen waren abzuladen.
In k├╝rzester Zeit war der Strand gerammelt voll, die Selfiestick Verk├Ąufer liefen umher und das nahegelegen Caf├ę offerierte s├╝├če St├╝ckchen und dazu einen griechischen Frapp├ę!

Also wurde es Zeit weiter zu ziehen, die K├╝ste aufw├Ąrts auf der Suche nach weiteren sch├Ânen Str├Ąnden. Da es richtung Mittagszeit ging, plagte uns ein kleiner Hunger, somit suchten wir eine kleine Taverne und wurden nach ewigem bergauf und bergab f├╝ndig. Und siehe da, es ging noch sch├Âner mit den Str├Ąnden.

Eine kleine Bucht in der im Sekundentakt die Wellen auf die riesigen Felsbrocken knallte und die nebendranstehenden Menschen erfrischte. Mit diesem super Ausblick genossen wir ein super leckeres Mittagessen.
Auf dem R├╝ckweg ist uns leider aufgefallen, dass der Tank vom Roller irgendwie leer war. Somit mussten wir den kompletten wilden Weg zur├╝ck um irgendwo eine Tankstelle zu finden. Nach einer gef├╝hlten Stunde haben wir es auf den letzten Tropfen geschafft eine Tankstelle zu finden. Kurz vollgetankt und wieder retoure zum n├Ąchsten Strand.

Der n├Ąchste Halt war bei diesem ├╝berragenden Ausblick.

Die Serpentinen runter, erwarteten uns 2-3 kleinere Caf├ęs / Getr├Ąnkel├Ąden, kostenlose Liegen und ein wundersch├Âner Sandstrand. Hier war kaum jemand, fast schon verlassen, also ab ins Wasser und danach auf einer Liege entspannt ­čÖé

Danach sind wir nach einem sch├Ânen Tag den Roller zur├╝ckbringen gefahren und hier in Vassiliki nochmal gem├╝tlich Essen gegangen.

Heute 17.08. waren wir nur am Strand, ein bisschen einkaufen und haben uns entspannt. Morgen werden wir zusammenpacken und das n├Ąchste Ziel anvisieren. Wir werden beide Lefkas vermissen aber freuen uns auf neue Abenteuer.

Am Freitag 18.08. machten wir uns auf den Weg die wohl ber├╝hmtestens Felsbrocken in Griechenland zu besichtigen – Meteora. (https://de.wikipedia.org/wiki/Meteora)

Nach einer stark serpentinenreichen Berg und Talfahrt konnten wir schon von weitem die Berge bewunden.

Gelandet sind wir auf Empfehlung auf dem Campingplatz Vrachos Kastraki in Kastraki. Ein wundersch├Ân gelegener Campingplatz. Wir mussten mit Erstaunen feststellen, wie rie├čig dieser Platz noch ins Innere f├╝hrt.
Bekannt ist dieser Campingplatz durch seinen recht ansehnlichen Blick aus dem k├╝hlen nassen Pool.

Somit kann man ganz entspannt im Pool liegen und die Meteora Felsen bewundern.
Da der Platz sch├Ân mit B├Ąumen verwachsen war haben wir darauf verzichtet das Sonnensegel aufzuschlagen.

Auch unser kleiner Bus musste sich nat├╝rlich auch mal aufs Bild mit den Meteora Felsen schleichen.

Am Samstag haben wir den Entschluss gefasst den Bus am Campingplatz stehen zu lassen und uns wieder ein Gef├Ąhrt zu mieten.

Leider hie├č nur der Roller so, ein Mustang w├Ąre dann doch etwas ├╝bertrieben gewesen ­čÖé

Auf los gehts los, den Berg hoch und ein Kloster besichtigen. Dort herrscht absolutes Foto und Nacktverbot, somit mussten wir uns dort in langen Rock und lange Hose werfen. Ein Gl├╝ck verleihen die das dort. Der Blick war f├╝r 3ÔéČ doch etwas ern├╝chternd.

Danach sind wir ein wenig durch die Gegend ged├╝st, auch Lea konnt mal das Rollerfahren ausprobieren ­čÖé

Nach ein paar Kilometern konnten wir in einem kleinen Bergdorf eine Taverne finden und haben dort gem├╝tlich zu Mittag gegessen.
Noch zu erw├Ąhnen ist der ├╝beraus nette Rollervermieter in Kalambaka. F├╝r 25ÔéČ konnten wir den Roller f├╝r 24 Stunden unser eigen nennen. Vor der Fahrt gabs noch ein k├╝hles Wasser. Der Hammer kam aber beim Zur├╝ckbringen des Rollers, er lud uns auf ein Frapp├ę ein, erz├Ąhlte uns seine halbe Lebensgeschichte und brachte uns mit dem Auto zur├╝ck zum Campingplatz. Wirklich ein super netter Mann ­čÖé

Heute 20.08, sind wir wieder Richtung K├╝ste gestartet um die letzten paar Tage unserer Reise noch am Meer zu verbringen.
Gelandet sind wir auf einem Campingplatz 15km von Igoumenitsa entfernt.
www.nautiloscamping.gr

Ein wirklich sch├Âner, in Terassen angelegter Campingplatz, nach kurzem Rundgang haben wir einen sch├Ânen Platz gefunden und haben unser Lager mit samt H├Ąngematte errichtet.

Auch dieser Campingplatz hat das ein oder andere Goodie, einen Pool mit Aussicht, eine Strandbar und einen direkten Zugang zum Meer ­čÖé

Hier verbleiben wir jetzt bis am Freitag um 6:30 unsere F├Ąhre zur├╝ck nach Venedig geht.

Es gr├╝├čen die Bibers ­čÖé